Reisetagebuch Teil 2 Val di Susa – Moncenis

Wanderungen im Val di Susa und über die Grenze nach Frankreich ins Gebiet um  Moncenis und über den Col Clapier wo der „echte Hannibal“ viele seiner Elefanten verloren haben soll.

Reisetagebuch Teil II

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22.07. Rif. Vulpot Lago Malciaussia. – The goath Brighella posing like a movistar

22.07. Vom Lago Malciaussia über den Colle Croce di Ferro ins Val di Susa

Früh am Morgen vor dem Refugio Vulpot. Die Rechnung ging auf, ein klarer Himmel über dem See und die Morgensonne steht günstig. Im Gegensatz zu Gesternabend muss ich beim Fotografieren nicht mit Gegenlicht rechnen. Also schnell gefrühstückt und dann den Elefanten aufgeblasen. Als der Hüttenwirt mich mit dem roten Plastikvieh im Gelände hantieren sieht und ich ihm erkläre was ich mit dieser Performance beabsichtige, hat er eine tolle Idee. Er holt er seine Ziege Brighella aus dem Stall und stellt sie neben den Elefanten und ich fotografiere die Szene mehrmals. Das Team vom Vulpot und die anwesenden Gäste beobachten amüsiert das Spektakel und auch der kleine Hund und die Hühner haben sich auf der Terrasse vor dem Rifugio eingefunden um den seltsamen Besucher zu beäugen. Die Ziege scheint das ganze zwar nicht so aufregend zu finden, weiß aber anscheinend genau, dass ihr in dieser Inszenierung eine der Hauptrollen zukommt. Brighella steht direkt neben dem Elefanten und posiert wie ein Filmstar. Alles Lacht und es gibt Applaus für Brighella. Jetzt aber schnell die Kamera und den Elefanten eingepackt und den Rucksack geschultert. Ich verabschiede mich von den Leuten im Refugio und hinterlasse wie immer ein Kärtchen mit einem Bild vom Elefanten und Hinweisen auf Via Alpina und die Internetdokumentation meiner Aktion.

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Die Sonne steht mittlerweile wieder recht hoch und der Aufstieg in der Hitze fällt Sancho und mir schwer. Schwer fällt aber auch der Abschied vom Volpot und dem Lago Malciaussia. Beim höher steigen eröffnen sich immer neue Blicke auf diesen wunderschönen Talschluss den See und die umliegenden Berge. Bald werden wir eingeholt, erst von aufziehenden Wolken dann von einem Hirten der begleitet von seinem Hund schwer beladen den Hang herauf stapft. Über der Schulter trägt er zwei Bündel Eisenstäben, gewickelt in ein Netz, ein Weidezaun offenbar den er hier oben aufzustellen will. Er grüßt und fragt: „Perque pesante questa Montagna – Warum schleppst Du so schwer durch diese Berge?“ Ich zucke nur mit den Achseln, zeige auf das Bündel auf seiner Schulter und sage „Lavoro!“ Er sieht mich etwas ungläubig an und stapft weiter. Aber es stimmt ja, ich bin zwar auf einer Urlaubsreise, arbeite aber auch. Und ein Teil dieser Arbeit ist es, den mit Elefant und Kameraausrüstung schwer beladen Rucksack über diese Berge zu schleppen. Ich hätte natürlich auch in den Worten Hermann Buhl’s antworten können, der auf die Frage warum steigt ihr auf diese hohen Berge antwortete „weil sie da sind… wir Lust dazu haben“ perque chi sono qui… me spiace. Ich denke, auch der Schäfer mag es durch diese Berge zu wandern. Als ich ihm einige Meter weiter oben wieder begegne sitzt er aufm eine Felsen und raucht. Auch ich setze mich und er fragt woher ich komme und wohin ich gehe. Dann nennt er den Namen einer Flur, über die mich mein Weiterweg führen wird und erzählt voll Stolz, dass dieser Flecken im Gebirge sein Eigen sei. Wir gehen weiter. Nach einer Weile verabschiedet er sich und steig links einen Hang hinab um nach seinen Tieren zu sehen. Ich steige weiter auf und als der Pass Croce Ferro und das Kreuz schon sichtbar sind, höre ich hinter mir ein Rufen. „Thooomas…Saaancho!“ Das können nur Manuel und Manuel sein und richtig als Sancho und ich den Pass erreichen stehen die beiden Schweizer neben uns. Die Wolken um und Über uns haben sich dunkel verfärbt. Beim Aufstieg hatte es bereits einwenig geregnet, nun geht ein heftiger Schauer aus Regen und Hagel auf uns nieder. Gut, dass es jenseits und nur wenige Meter unterhalb des Passes die Campana Soziale gibt. Eine bewirtschaftete Alm auf über 2500 Meter die auch Essen und Übernachtung für Wanderer anbietet.

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„2000 Schafe weiden hier oben;“ sagt ein älterer Mann der uns begrüßt und zeigt auf den steilen Hang oberhalb der Hütte. Und tatsächlich dort oberhalb einiger Felsklippen ist der Hang weiß, nicht vom gefallen Hagel, sondern von hunderten Schafen dicht an dicht grasend. Ein zweiter älterer Mann ruft gerade hinauf und mahnt eines der Jungtiere, dass sich gefährlich nah an den Klippen gewagt hat, dann steigt er hinauf begleitet von zwei großen weißen Hunden. Ein Kurzer Blick dann gehen wir hinein ziehen uns trocken Sachen an und stärken uns mit Minestrone, Spagetti und Milchkaffe. Die Suppe schmeckt hervorragend. „Kein Wunder; sagt der Wirt; die mach ich jeden Morgen frisch, aus dem, was in meinem Gärtlein hinter’m wächst: Erbsen, Möhren, Kohl…“ Er fragt wohin wir wollen und hat dann etliche gute Tipps für den Weiterweg. Wenn ihr auf den Rocciamelone wollt, müsst ihr früh losgehen und bei Sonnenaufgang oben sein. Der Mann freut sich offensichtlich mit uns zu plaudern. Er zeigt Fotos die er bei seinen Besuchen von der Madonna am Gipfel des Rocciamelone aufgenommen hat und erzählt von seinen Hunden. Die beiden Manuel und ich verstehen aber nicht alles was er uns erzählt. Nach dem Essen bestellen wir noch eine weitere Runde Milchkaffe denn uns ist kalt. Die Beiden wollen und heute noch hinüber zum Refugio Ca’ d’ Asti und morgen auf den Rocciamelonegipfel. Ich werde absteigen im Refugio Il Truc übernachten, und mich morgen unten in Susa mit meiner Freundin treffen. „Da sich unsere Wege gleich wieder trennen;“ sagt Manuel, „würden wir gern ein Videointerview mit dir führen für unser Reisetagebuch. Das machen wir mit vielen die wir auf unserem Weg treffen, auch der Bätzig gab uns eines. „Super; sag ich, auch ich möchte eine Videodokumentation meiner Reise erstellen und es währ toll wenn ihr mir das Interview das ich euch gebe auch in meinem Film verwenden kann.“ „Ok, wir schicken es dir,“ sagen die Beiden und während der Wirt den Kaffe bereitet, wird die Stube zum Filmstudio. Nach dem Kaffe verabschieden wir uns von einander und vom Wirt und seiner Frau. Da wo der Weg zum Ca d’ Asti abzweigt verharre ich kurz. Soll ich nicht doch…? Ursprünglich wollte auch ich diesen Weg nehmen um anderentags auf dem Gipfel des Rocciamelone zu stehen. Doch war mir nicht ganz wohl gewesen bei dem Gedanken, die steile Flanke zu queren besonders jetzt wo diese im Nebel lag und das Gras nass vom regen war. Außerdem würde es stressig werden, morgens den Gipfel zu erklimmen, und dann am selben Tag nach Susa abzusteigen um meine Freundin zu treffen. Rund 3000 Meter Höhenunterschied sind es vom Gipfel des Rocciamelone bis ins Tal, zu Fuß kaum an einem Tag zuschaffen wie mir schien. Aber ein wenig verlockend schon, die Vorstellung mit Manuel und Manuel morgen auf dem Gipfel zu stehen. Aber wir sind ja noch eine Woche in der Gegend und vielleicht geht’s an einem Tag auf den Gipfel und meine Freundin geht mit. Der Abstieg ist diesmal nicht so anstrengend und angekommen im Il Truc genieße ich den Abend auf der Terrasse bei einem Glas Wein das Essen und die Gastfreundschaft der jungen Wirtsleute. Ein, runder voller Mond geht auf, unten glitzern die Lichter der Stadt Susa und in der Ferne die von Turin.

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23.July Susa entdecken.

Nach dem Frühstück verabschiede ich mich von dem einzigen anderen Gast heute im Rifugio Il Truc und er erkundigt sich nach dem Weg zum Croce Ferro-pass den ich gestern gegangen. Giebt’s unterwegs Wasser? Ja gibt es, außerdem empfele ich das Essen in der Campana dort oben. Dann fahren die Wirtin und ihr Bruder hinunter in die Stadt zum einkaufen und Sancho und ich dürfen mitfahren, was uns sicher drei Stunden anstrengenden Abstieg erspart. Im Hotell Statione ist noch ein Zimmer frei und bis meine Freundin mit dem Zug ist ankommt bleibt noch etwas Zeit also gehen wir auf den Markt da gibt es viel zu sehen und ein richtig gutes Spanferkel-sandwich. Nebenbei gelingen mir auch noch einige schöne Fotoaufnahmen. Es macht Spaß dies bunte treiben zu beobachten. Was für ein Kontrastprogramm denke ich dieser Trubel hier unten die vielen Menschen der Verkehr und der Lärm. Gesternabend dort oben beim il Truc diese Stille ganzwenige Menschen und kaum ein Licht. Die Stadt ist voller Trubel wenn Markt, ist hatte die Wirtin gesagt. Sie hatte nicht übertrieben nicht nur der Markt sondern die ganze Stadt ist voller Leute. Besonders auffällig die vielen Franzosen die über die Grenze kommen um hier einzukaufen, vor allem Schnaps ist begehrt. Die Läden haben sich darauf eingestellt in den Auslagen stehen Pastis, Martini, Genepi und andere Spirituosen in extra großen Flaschen und man sieht Kunden die diese Kistenweise zu ihren Autos schleppen. Ich gehe zurück ins Hotel. Das Zimmer ist gemach und mein Gepäck hat man bereits hinauf getragen, auch ein Hundekörbchen und einen Napf mit Wasser für Sancho stehen dort bereit. Toll wie wir hier umsorgt werden da fühlt man sich gleich wohl.

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Um 14 Uhr trifft meine Freundin Manuela ein und nach dem sie sich frisch gemacht hat gehen wir auf Sightseeingtour. Ähnlich wie Aosta blickt auch Susa auf eine über zweitausendjährige Geschichte zurück. Baudenkmäler wie der Augustusbogen, und ein Aquädukt aus römischer Zeit beeindrucken ebenso wie mittelalterliche Burg und Bürgerhäuser, am beeindruckendsten vor allem nachts wenn sie mit farbigem Licht angestrahlt ist, die Porta Savoia ein Stadttor aus dem späten Mittelalter. Ein Gebäude, das wirkt als hätten Riesen es erbaut so hoch, dass die umliegenden dreistöckigen Häuser wie Spielzeug wirken. Selbst die Kathedrale San Giustu direkt daneben wirkt einwenig geschrumpft wenn gleich ihr Turm die Porta Savoia doch um einiges über Ein gewaltiger Turm der bis weit hinten im Tal noch deutlich abzeichnet. Direkt darunter ein Platz und ein Eiscafè an dem sich die Einheimischen abends treffen. Auch wir werden später hier sitzen aber vorher wartet noch eine Menge Arbeit auf Manuela und mich. Gilt es doch den Elefanten vor all diesen Sehenswürdigkeiten zu fotografieren und die Aktion zudem in Videoaufnahmen festzuhalten. Gut, dass Manuela mir auch einen ganzen Stapel neuer Kärtchen ausgedruckt und mitgebracht hat. Denn viele Leute beobachten unser Treiben interssiert und amüsiert und nehmen gerne eine Visitenkarte mit Bild vom Elefanten und Informationen zum Projekt „Hannibalism on Via Alpina mit nach Hause.“

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24. – 25. July Im Gebiet von Moncenise (Frankreich)

Grand Croix, dieser Ort ist auf der IGC Karte eingezeichnet und auch ein Hotel an diesem Ort. Meine ursprüngliche Routenplanung sah daher vor, dass Manuela mit dem Bus von Susa hier herauf kommt, ich vom Rifugio Ca d‘ Asti am Rocciamelone herüber quere und wir uns hier oben treffen. Grand Croce wie diese Ort auf italienisch heißt (bis ende des 2. Weltkrieges gehörte die Gegend um den Lago Mocenisio zu Italien) ist aber verlassen, eine Geisterstadt wie im Wildwestfilm und auch das Hotel ein  Betonbau im Stiel der 70er scheint kaum belebt. Eine Busverbindung von Susa hier herauf gibt es auch nicht. Vor zweienhalb Jahren wurde deren Betrieb eingestellt weil die Strecke unrentabel gewesen sei, wie man mir tags zuvor auf meine Anfrage bei der Touristeninformation in Susa mitteilte. Wir sind daher mit dem Taxi hier herauf gekommen. Wir staunen nicht schlecht als der Taxifahrer uns auf einem großen staubigen und öden Parkplatz absetzt auf die Häuserruinen  weiter hinten zeigt und sagt: „Wir sind da, das ist Crand Croix.“  40 Ero haben wir für die Taxifahrt herauf bezahlt nun stehen wir ungläubig staunend vor dem offenbar schon seit Jahren verlassenen Dorf.  Einige der  Hausdächer sind bereits eingefallen eine Kleine weiße Kirche schein noch einigermassen in Takt ausgeblichen  Aufschriften auf einigen Fassaden künden davon, dass es hier auch mal eine Trratoria einen Postotappa gegeben haben muss. Ein windschiefer hölzerner Wegweiser fügt sich in dies malerische Bild. Nur ein etwas abseits stehendes Haus weiter hinten  am dem staubigen Fahrweg ist offenbar noch bewohnt, denn davor sitzt ein älterer Mann in einem Liegestuhl neben sich ein kleiner Hund. Was wenn ich meine Pläne nicht geändert hätte? Wie wenn wir uns hier hätten treffen sollen? In Gedanken malen wir uns ein Szenario wie in einem Wildwestfilm aus. Zwei Fremde treffen sich an einem Verlassenen Ort im irgendwo im Grenzgebiet zwischen Texas und Mexico eine weiße Kirche, ferne Berge, eine  unbarmherzig brennende Sonne. Irgendwo quietscht eine  kaputte Tür  im Wind. Staub wird aufgewirbelt. Die Idee gefällt mir so gut, dass versuchen will so eine Szene zu spielen und sie eventuell in die Videodokumentation meines  Projektes einzubauen.  Die Kamera wird herausgeholt ein Stativ auf die staubige Straße gestellt und der alte Mann wird Zeuge einer fast schon professionellen Spielfilmproduktion. Der Elefant kommt dabei natürlich auch zum Einsatz. Immer wieder werden wir gestört durch andere Touristen die mit dem Auto durch diese Szene rollen. Nach dem Dreh eine kleine Pause, etwas essen, dann brechen wir auf. Dem alten Mann hatte ich zu vor ein Kärtchen gegeben und ihm erklärt was wir hier machen. Jetzt wo wir aufbrechen kommt ein Auto das hält vor seinem Haus. Eine ältere Dame steigt aus und begrüßt den Alten herzlich. Er schein also doch nicht so einsam wie wir dachten. Sie verschwinden im Haus. Als wir wenig später mit dem Elefanten geschultert vorbei ziehen sitzen die Beiden hinter dem Haus im Garten. Er winkt zeigt seiner Freundin mein Kärtchen und erzählt Ihr von unserer Aktion mit dem Elefanten.

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Wir gehen weiter an Festung und  Staudamm vorbei und am südlichen Ufer des großen Stausees Lac Moncenis entlang. Es begegnen uns an diesem Tag fast nur Menschen in Autos. Die fahren hier überall, weil viele Wege Fahrwege, alte Militärwege, sind. Das Auffällige ist, zwar fahren alle sehr langsam und schauen um sich, aber kaum jemand hält oder  steigt gar aus dem klimatisierten Wagen.  Als bewegten sie sich durch Mondlandschaften auf einem fernen Planeten, von der, dort herrschenden lebensfeindlichen Atmosphäre getrennt durch eine Kapsel aus Blech und Glas. Passender Weise werden wir angestarrt  wie Ausserirdische. Gut vielleicht sehen wir auch einwenig wie Räuber oder Rebellen aus Filmen wie der Wüstenplanet o ä. aus. Denn auch wir wollen uns vor Sonne, Wind und Staub schützen und haben uns zu diesem Zweck ziemlich vermummt. Die Landschaft hier im Gebiet von Moncenise ist anders als in den Lanzotälern oder im Val di Susa weiter nicht so steil und auch nicht so ein üppiger Bewuchs.  Es  scheint trockener zu sein und hier oben weht ein stehter, trockener, kalter Wind. Die Landschaft wirkt karger als jenseits der Grenze, aber das mag  auch an der Höhe liegen. Und bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass die Gegend so karg nicht ist , denn auch hier gibt es  eine Vielzahl von Blumen auf den Wiesen ähnlich wie auf den Höhen um die italienischen Talschaften. Aber es sind andere Pflanzen.  Keine Enziane, und Schlüsselblumen wie sie oberhalb der Lanzotäler so zahlreich zu finden waren. Was mir und auch Manuela auffällt ist, dass sich hier nirgends ein Hinweis auf  die Viia Alpina findet. Kein einziges der kleinen Schildchen, die  im angrenzenden Piemont  immer wieder den Weg weisen ist hier zu finden. Zwar fällt die Routenfindung in diesem offenen Gelände mit den breiten Militärwegen nicht schwer aber wenn wir es nicht anhand der italienischen ICG-Karten überprüften so wüssten wir nicht, dass wir auf einem Teilstück der Via Alpina unterwegs sind. Für Videoaufnahmen im Gehen und fürs Gehen mit aufgeblasenem Elefanten ist diese relativ flache Landschaft mit den breiten einfachen  Wegen sehr gut geeignet, ein Umstand der mir bereits zuhause bei der Planung anhand der Karte aufgefallen war, und der nun dazu führt, dass wir sehr viel filmen und sehr langsam voran kommen. Erst  gegen Abend des zweiten Tages erreichen wir den Etappenposten das Refuge du Petit Mt. Cenise, wo wir uns zwischen all den Tagesgästen die mit dem Auto gekommen sind  auf die Terrasse niederlassen  und uns die leckeren Blaubeerpfannkuchen schmecken lassen. Übernachen werden wir hier nicht. Wir wandern noch etwas weiter und stellen unser Zelt über 2300m  hoch auf einem Felsriegel auf der den Übergang zum Vallon de Savine markiert. Hier bei den Lacs de Couleur biete sich ein großartiger Ausblick im Osten der mächtige Klotz des Mont Giusalet, den wir auf dieser Tour  ganz um runden, zu seinen Füßen der Col Clapier über den wir morgen gehen werden und gleich daneben, die  Felszacken der  Dent d‘ Ambin, im Süden die Gletscher im hinteren Vallon d‘ Ambin, südwestlich dahinter die Gletscher der Ecrins und im Westen die der Vanoise, hinter denen nun bald die Sonne versinkt. Als es dunkel wird grüßen die Lichter von Bramans der Gemeinde zu der auch das Savinetal gehört  zu uns herauf. Ein grandioser Ausblick, und bevor wir das Lager aufschlagen entstehen noch ein paar schöne Bilder. Während ich Foto- und Videoaufnahmen mit dem Elefanten mache, sitzt Manuela mit Sancho auf einem nahen Felsen und zeichnet. Sie wird das in den folgenden Tagen öfter tun, und vielleicht werden wir auch die eine oder andere Zeichnung hier oder im Film zu sehen bekommen.

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Weiter geht‘ dann ab morgen hier:  Reisetagebuch Teil 3

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